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Glühwein statt Sauerstoff-Maske


Entspannt in die Feiertage starten

Wie oft sind wir damit beschäftigt, es für alle (anderen!) schön zu machen – und vergessen uns selbst dabei! Heute möchte ich Dich einladen, zuerst an DICH zu denken. Du weißt ja, wie es im Flugzeug heißt:
„Wenn es turbulent wird, zuerst selbst die Sauerstoff-Maske aufsetzen – und dann Kindern und Mitreisenden helfen!“

In unserem Fall heißt das: „Zuerst selbst Glühwein trinken – und dann mit den Kindern Kekse backen!“

Na ja … vielleicht nicht direkt hintereinander. Aber die Idee ist die, dass wir uns zunächst selbst etwas gönnen, dass unsere eigenen Weihnachts-Bedürfnisse stillt. Damit wir danach wirklich gut hinschauen können, was unsere Familie wirklich braucht.

Wenn Du richtig tolle Kekse haben willst, die Deinem kreativen und kulinarischen Anspruch genügen – dann gönn Dir ein paar Stunden backen ohne Kinder. Vielleicht mit Freunden. Oder finde eine Kleinigkeit, die Dich in Weihnachts-Stimmung versetzt. Vielleicht einen Kakao mit Marshmallows? Einen Weihnachtsfilm? Ein Lebkuchen vom einzig wirklich wahren Lebkuchen-Stand auf dem Weihnachtsmarkt? Eierpunsch mit Deinem Partner oder einer Freundin?

Finde eine Sache, die Dir gleich zu Beginn der Adventszeit das Gefühl gibt, selbst etwas von Weihnachten gehabt zu haben. So kommt es nicht zu Frust und Ärger, weil Du Deine Bedürfnisse der Familie zuliebe aufgeschoben hast. Und Du kannst entspannt und gelassen schauen, wie Deine Kinder glücklich im Keksteig matschen, ohne den Anspruch zu haben, dass ein wirklich schöner Weihnachtskeks daraus wird!

Am Ende der Adventszeit wird es oft nochmal richtig stressig. Reserviere Dir einen Abend nur für Dich (und ggf. Deinen Partner) und mache etwas, das FÜR DICH Weihnachten und Entschleunigung im Winter symbolisiert: Gemeinsam Glühweintrinken oder allein ein Buch mit Heißer Schokolade und Marshmallows genießen. Ein Schneespaziergang (falls welcher liegt) oder den Tannenbaum ganz in Ruhe mit Deiner Lieblings-Musik schmücken.

Vielleicht hatte es seinen Sinn, dass die Eltern vergangener Generationen die „Gute Stube“ in den Tagen vor Weihnachten für die Kinder gesperrt hatten? So wurde das Weihnachtszimmer auch zum Rückzugsort und man hatte die Chance das Wunder der Weihnacht ohne den Trubel des Familienlebens vorzubereiten.

Vielleicht kannst auch Du in den nächsten Tagen ein Zimmer in Deiner Wohnung für die Kinder sperren und in Deiner „Wichtelwerkstatt“ auch einen Sessel, ein Buch und Deine Thermoskanne mit Kakao einrichten, um für die Kinder das Wichtigste vorzubereiten, was sie an Weihnachten brauchen: Ein entspanntes, gelassenes und weihnachtlich gestimmtes Elternteil.

Wie gefällt Dir der Ansatz? Machst Du schon seit Jahren etwas ähnliches? Oder nimmst Du Dir jetzt gerade etwas vor, dass Du dieses Jahr anders machst?

Schreib es mir in die Kommentare!

Du wünschst Dir mehr Ideen für eine entspannte Weihnachtszeit? Schau doch mal hier: https://aussergewoehnlich-gut-leben.de/die-familie-weihnachten-ich/).

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